Warum diese Tutorial-Sammlung?

Photoline ist eine „eierlegende Wollmilchkaffeebelegtebrötchensau“. Damit sind kurz und knapp sowohl Vor- und Nachteile des Programms genannt. Als Benutzer kann man schon mal verzweifeln, wissend, dass Programm kann da was – wenn man es denn finden würde. Hat man es, ist man regelmäßig geplättet, warum man sich bisher (mit anderen Programmen…) immer so gequält hat. So mache wirklich sensationelle Funktion ist schamhaft irgendwo in einem Untermenü, einem Konfigurationsreiter oder sonst wo versteckt. Es vergeht kein Tag, an dem ich etwas (für mich) Neues entdecke. Es lohnt sich also unbedingt, mit Photoline herum zu spielen, wenn es die Zeit erlaubt.

Das mitgelieferte Handbuch ist umfangreich und detailliert. Allerdings folgt es der Anordnung der Menüs – so verwendet niemand Photoline. Die Onlinehilfe basiert auf dem Handbuch, womit sich die Katze in den Schwanz beißt. Die Aufzählung der Möglichkeiten macht leider nicht automatisch klar, wofür die jeweilige Funktion nützlich sein könnte. Sucht man nach einer Funktion, stolpert man u.a. über das „wie könnte es heißen“ Problem. Vorwissen aus anderen Programmen kann zu allem Überfluss fatal sein. Denn das lässt sich nicht konsequenterweise 1:1 aus Funktionen anderer Programme in eine womöglich sogar gleichnamige Funktion von Photoline übertragen. Wobei das in diversen Fällen an der Patent- und Markenschutz-Politik anderer Hersteller liegt.

Wenn man die Möglichkeiten von Photoline für sich erschließt, will man es schon bald nicht mehr hergeben. Denn viele Arbeiten, die ohne Photoline gleich mehrere Programme (die natürlich schlecht miteinander kommunizieren oder ein Schweinegeld kosten oder beides) erfordern würden, gehen hier butterweich und flink von der Hand. Man muss sich nur auf anfänglich womöglich neue Arbeitsmethoden einlassen. Wobei zumindest ich mich mittlerweile bei diversen Operationen in Photoline frage, wie ich das eigentlich vorher gemacht habe. Aber das ist eine andere Geschichte.

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